Überblick

Kognitive Barrierefreiheit im Internet ist noch immer ein großes Forschungsthema und auch von gängigen Accessibility Richtlinien nicht zur Gänze erfasst.
Darum können Menschen mit kognitiver Behinderung Informationen auf vielen Webseiten nur schwer finden oder sich dort zu orientieren.

Das Projekt EasyReading löst dieses Problem indem es eine Umgebung schafft, die die Barrierefreiheit von Webseiten verbessert und so den Menschen mit kognitiver Behinderung hilft, sich auf Webseiten zu orientieren und die Informationen darauf besser zu verstehen.

Personaliesirung von Webinhalten

Das Software-Framework hilft, indem es angesurfte Webseiten in Echtzeit personalisiert, das heisst, dass es, wenn die NutzerInnen es wollen:

  • Das Layout und die Struktur von Webseiten anpasst,
  • Inhalte auf Webseiten mit Hilfe von Symbolen, Videos etc anreichert und
  • Webinhalte in ein anderes Sprachlevel übersetzt (z.B. Einfache Sprache oder vereinfachte Sprache).

Dadurch werden die Originalseiten verständlich gemacht und man kann sich besser darin orientieren.
Die NutzerInnen können dadurch mit den Originalseiten arbeiten und inklusiv mitdiskutieren.

Einbindung der Zielgruppe

Menschen mit kognitiver Behinderung forschen in allen Phasen des interdisziplinären Projektes mit.
Das IPAR-UCD – Design garantiert dabei die Alltagstauglichkeit der Ergebnisse.

A software developer and woman in discussion about software feautesIPAR-UCD ist eine Kombination von 2 Forschungsmethoden:

  • UCD (User Centered Design) achtet in jeder Projektphase auf die Zielgruppe und ihren Bedarf
  • Durch IPAR (Inclusive Participatory Action Research) forscht die Zielgruppe mit und wird so in jeder Projektphase in die Arbeit direkt eingebunden. Das stellt sicher, dass die Ergebnisse der Forschung und Entwicklung dann auch „ihre“ Lösungen sind und dass die Bedingungen, die die Zielgruppe an das Projekt stellt in jeder Phase mitgedacht werden.

Das Projekt wurde durch das Forschungs- und Entwicklungsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert und startete 2018.

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